Porträt von Jonas Hauser

Verfügbar für neue Projekte

Ich bin Jonas. DER Software Engineer.

Ich kümmere mich um den Teil des Eisbergs, der unter Wasser liegt: Backends, REST-APIs, Datenbanken und Automatisierungen mit n8n und KI. Von der Architektur bis zum laufenden Betrieb.

Projekt anfragen Leistungen ansehen

Standort
Tuttlingen, Deutschland & Remote

Über mich

Wie lange ich das schon mache? Hm. Gefühlt schon immer.

Fangen wir vorne an. Ein Buch übers Programmieren in Minecraft, geschenkt von meinen Eltern. Mit Videoanleitung, wenn ich mich richtig erinnere. Meine Eltern haben darin wohl mein Potenzial gesehen. Ich erst mal nur ein Buch über Minecraft.

Darin: ein kleiner Block-Roboter, programmiert in Lua. Die ersten Zeilen in die Konsole getippt, Enter. Und er bewegt sich. Ich seh’s noch genau vor mir. Moment. Das geht? Das darf ich? Ich tippe etwas ein, und der Roboter macht’s. Was kann ich ihm noch alles beibringen?

Seitdem lässt es mich nicht mehr los.

Dann das Holz. Meine erste Automatisierung, und ich muss keine Bäume mehr abbauen. Mehr Zeit. Also die nächste Automatisierung. Und die übernächste. Irgendwann macht der Roboter einfach alles. Und jetzt? Was mache ich mit der ganzen Zeit? Plugins. Minecraft-Plugins, in Java. Mein erstes Mal mit objektorientierter Programmierung, und ehrlich gesagt: Ich hab fast nichts verstanden. Bis ich im Schullandheim (komisches Wort, wenn ich's so aufschreibe, gemeint ist ein Wochenendausflug mit der Schule) das erste Buch zu Java und den Grundlagen der Programmierung gelesen habe. Auf einmal: Ah. Datentypen. Das ergibt ja Sinn.

KI, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Dafür gab es die Typen aus Indien in den YouTube-Videos, mit englischem Akzent und Audioqualität wie im Call-Center. Vibes. Das Beste daran: Sie helfen mir bis heute.

Dann das Berufskolleg als IT-Assistent, und danach die Ausbildung zum Fachinformatiker. Ich sitze in der Berufsschule, und zum x-ten Mal kommt das Beispiel: Objektorientierung und der Bauplan eines Hauses. Die Klasse ist der Bauplan, das Objekt ist das Haus. Ein Bauplan, beliebig viele Häuser. Mit Fenstern, Türen, einem Dach, vielleicht noch einem Schornstein mit Rauch obendrauf. Bitte nicht schon wieder das Haus. Das hätte mein Roboter in Minecraft längst gebaut, Block für Block, nach Plan. Ich müsste nur Enter drücken.

In der Ausbildung dann zum ersten Mal ein richtig großes Projekt: eine ERP-Software mit tausenden Funktionen, mehreren Entwicklern, echten Kunden. Entwickelt in C# mit dem .NET Framework und WinForms, dazu eine relationale Datenbank mit Microsoft SQL Server. Organisiert haben wir uns mit Scrum. Und ich mittendrin. Am Anfang kleine Änderungen und Skripte. Erst mal verstehen, wie alles zusammenhängt. Dann größere Anpassungen, mehr Verantwortung und die ersten Schnittstellen. Mal zu einem Hochregallager, mal zu anderen Systemen. Manchmal auch einfach eine Datei auf einem FTP-Server. Nicht alles muss spektakulär sein. Es muss funktionieren und dem Kunden die Arbeit leichter machen.

Parallel dazu mein Minijob, den ich während der Ausbildung angefangen habe. Dort habe ich an einer älteren Repricing-Software für den B2B-Bereich mitgearbeitet, geschrieben in Python und Perl. Preise automatisch anpassen statt von Hand. Mein Lua-Roboter in Minecraft hat mir das Bäumefällen abgenommen. Diese Software nahm den Kunden die manuelle Preisanpassung ab. Andere Aufgabe, gleicher Gedanke. Auf einmal war Python keine Schlange mehr, sondern eine Programmiersprache. Und das Kamel? Perl.

Ausgelernt. Zumindest auf dem Papier. In der Realität lernt man in diesem Beruf nie aus. Kaum hat man etwas verstanden, steht die nächste Frage vor der Tür. Genau das mag ich daran. Die Berufsschule fiel weg, dafür warteten im Entwicklerteam die richtig großen Änderungen auf mich. Mehr Verantwortung, mehr Zusammenhänge, die ich verstehen musste. Der Hausbauplan hatte endlich ausgedient. Das Lernen nicht.

Und heute? Über zehn Projekte in vier Jahren. Mein aktuelles Werkzeug: TypeScript mit Node.js, SQL, n8n und Python. Je nachdem, was die Aufgabe braucht. Vieles dreht sich dabei um Automatisierung: Daten zwischen Systemen austauschen, Abläufe verbinden, manuelle Arbeit abnehmen. Im Grunde macht mein Roboter von damals immer noch weiter. Nur fällt er heute keine Bäume mehr, sondern spart Menschen die immer gleichen Handgriffe.

Backend Engineer, Data Engineer, Automation Engineer. Such dir was aus, Jonas. Gar nicht so einfach, wenn man am liebsten überall mitbauen würde. Aber ein Schwerpunkt musste her. Meiner liegt heute im Backend und in der Automatisierung. Also: Backend & Automation Engineer.

Beim Eisberg wäre das der Teil unter Wasser. Daten verarbeiten, Systeme verbinden, Abläufe am Laufen halten. Alles, was im Hintergrund funktionieren muss, damit oben jemand auf einen Knopf drücken kann und das Richtige passiert. Manchmal tauche ich auch auf und entwickle im Frontend mit. Früher mehr, mittlerweile weniger. Ich weiß trotzdem gern, was über der Wasseroberfläche passiert.

Mein Blick geht dabei weniger auf UI und UX und mehr auf DX: Developer Experience. Also darauf, wie gut andere Entwickler mit dem arbeiten können, was ich baue. Ist die Schnittstelle verständlich? Hilft die Fehlermeldung weiter? Oder sitzt da jemand und denkt sich: Was hat Jonas denn hier gemacht?

Ich mag es, wenn es einfach funktioniert. Wenn Unit- und Integrationstests „alle“ Testfälle abdecken. Zumindest die, an die ich gedacht habe. Wenn das Frontend sich auf das Backend verlassen kann. Und wenn Änderungen über eine CI/CD-Pipeline automatisch getestet und ausgerollt werden, statt bei jedem Deployment dieselben Schritte von Hand durchzugehen.

Und die KI? Die musste ja irgendwann kommen. Mit ihr arbeiten musste ich allerdings erst lernen. Am Anfang war sie eher wie ein übereifriger Minion. Hoch motiviert, schnell unterwegs, und ich musste ständig aufpassen. Was machst du da? Nein. Nicht die Datei. Bitte erst fragen.

Mit der Zeit habe ich gelernt, ihr nicht nur Aufgaben zu geben, sondern auch den Kontext dazu. README-Dateien, die das Projekt erklären. Skills und Commands für wiederkehrende Abläufe. Agenten mit klar abgegrenzten Aufgaben. Und vor allem: nicht alles auf einmal. Kleine Schritte, testen, prüfen, nachbessern. Eigentlich ziemlich agil.

Heute kann die KI mit Claude Code und solchen Abläufen schon viel übernehmen. Ich gebe die Richtung vor, prüfe die Ergebnisse und entscheide, was bleibt. Mit n8n, Python und LLMs automatisiere ich außerdem das, was sich ständig wiederholt und Zeit kostet. Meine eigene und die von anderen.

Derselbe Trick wie damals mit dem Holz. Wer nicht mehr jeden Baum selbst abbauen muss, hat Zeit für den nächsten Bau. Bei mir heißt das: Was wirklich Fokus braucht, bekommt auch Fokus. Der Rest läuft von allein. Und wenn alles läuft? Dann bleib ich dran. Und halte es am Laufen.

Leistungen

Wobei ich dir helfe, jeweils mit einem Beispiel aus meinen Projekten und den Technologien, die ich dafür verwendet habe.

  • Workflows automatisieren

    Ich automatisiere wiederkehrende Aufgaben, vom einzelnen Arbeitsschritt bis zum komplexen Workflow. Mit oder ohne KI, individuell auf deine Programme und Prozesse abgestimmt.

    Beispiel ansehen

    Automatisierte Buchhaltungsabläufe für die Pajoma Gruppe und ITUB

    • n8n
    • Airtable
    • JavaScript
    • Python
    • Claude
    • ChatGPT
    • RAG
    • Klassifizierung
    • Dokumentenextraktion
  • Connectoren entwickeln

    Ich verbinde deine Anwendungen über APIs und dateibasierte Schnittstellen. So tauschen ERP, Lager, Onlineshop und weitere Systeme ihre Daten automatisch aus, ohne doppelte Pflege.

    Beispiel ansehen

    Schnittstelle zwischen ERP und Hochregallager sowie rund zehn Shop-Anbindungen

    • REST API
    • Webhooks
    • OAuth 2.0
    • JSON
    • XML
    • CSV
    • SFTP
    • Python
  • Data Migration

    Ich übertrage deine Daten aus Altsystemen in neue Anwendungen und Datenbanken. Dabei passe ich Strukturen und Formate an und prüfe die Daten auf Vollständigkeit.

    Beispiel ansehen

    Datenmigration von Visual FoxPro zu SQL Server

    • SQL Server
    • Python
    • SQL
    • Datenmapping
    • Datenvalidierung
  • Data Engineering

    Ich entwickle Datenpipelines und Data Warehouses, die deine Daten zusammenführen und aufbereiten. So entsteht eine verlässliche Grundlage für Reports, Dashboards und BI-Anwendungen.

    Beispiel ansehen

    Aufbau eines Data Warehouse für eine BI-Plattform

    • Snowflake
    • dbt
    • Python
    • SQL
    • ETL/ELT
    • Datenmodellierung
  • Backend Development

    Ich entwickle Backends mit APIs, Datenbanken, Authentifizierung und Berechtigungen, bei Bedarf auch mandantenfähig. Automatisierte Tests und Deployments sichern die Bereitstellung neuer Versionen ab.

    Beispiel ansehen

    Backend der HR-Plattform Conlud sowie Backend für ein Software-MVP mit Dashboard

    • TypeScript
    • PostgreSQL
    • C#/.NET
    • Docker
    • REST API
    • Authentifizierung
    • Mandantenfähigkeit
    • CI/CD

Du musst noch nicht wissen, welche Technologie du brauchst oder wie die Lösung aussehen soll. Vielleicht hast du eine konkrete Idee, vielleicht auch nur einen Arbeitsschritt, der jeden Tag nervt. Wir schauen gemeinsam, was dahintersteckt und wie sich daraus eine passende Lösung entwickeln lässt. Ob mit einem kleinen Skript, einer Kombination dieser Leistungen oder einem ganz anderen Ansatz.

Skills

Meine zuletzt und am häufigsten genutzten Werkzeuge.

Backend

  • TypeScript
  • JavaScript
  • Node.js
  • Express
  • NestJS
  • Fastify
  • C#/.NET
  • REST-APIs

Daten

  • PostgreSQL
  • Microsoft SQL Server
  • SQL
  • MongoDB
  • Redis
  • NoSQL
  • Python
  • Snowflake
  • dbt

Automatisierung & KI

  • n8n
  • Claude Code
  • Skills & Commands
  • MCP
  • ChatGPT
  • LLM-APIs
  • RAG
  • KI-Agenten

Betrieb

  • Docker
  • GitHub Actions
  • Linux
  • AWS
  • Hetzner
  • Infrastructure as Code
  • Terraform
  • OpenTofu
  • Ansible

Arbeitsweise

  • Scrum
  • Code Reviews
  • Clean Code
  • Unit- und Integrationstests
  • CI/CD
  • Technische Dokumentation

Sprachen

  • Deutsch (Muttersprache)
  • Englisch (B2)

Deine Technologie ist nicht dabei oder du bist dir unsicher, ob es passt? Frag einfach kurz nach. Dann schauen wir gemeinsam, ob und wie ich dir weiterhelfen kann.

Ergebnisse

Was meine Projekte gebracht haben.

  • 150 %

    schnellere Ausführung

    Datenübernahme vom Altsystem Visual FoxPro nach SQL Server für ein ERP-Softwarehaus, ohne verwaiste Datensätze.

    Majesty GmbH

  • 50 %

    weniger Laufzeit und Rechenkosten

    Datenpipeline und Data Warehouse der BI-Plattform ROPT übernommen und optimiert.

    Movesell

  • 21

    automatisierte Workflows

    Rechnungserfassung und Mahnwesen für über 25 Rechnungen pro Tag, mit Freigabe durch das Team und lückenloser Nachverfolgung.

    Pajoma Gruppe

  • 10

    Shop-Anbindungen

    Repricing-System für rund 30 Onlinehändler, mit Alerting und Backups für weniger Ausfälle und bessere Performance.

    Beny GmbH

  • 3

    Plattformen aus einem Backend

    HR-Plattform mit Multi-Tenancy, Row-Level-Security und CI/CD-Deployment für Web, iOS und Android.

    Conlud GmbH

  • 7

    KI-Workflows im Alltag

    Persönliches KI-System: Eingaben per Telegram, Klassifikation per Claude API, Ablage in Notion.

    Alperklein

Weitere Projekte

  • Designsystem und Dashboard für ein Software-MVP
  • Persönliches KI-System mit Telegram und Notion
  • Landingpage mit Newsletter-Anmeldung
  • Sicherheitsvorfall: Microsoft-Konto abgesichert
  • Backend einer HR-Plattform (Web, iOS, Android)
  • Buchhaltungsautomatisierung mit sevdesk und Qonto
  • Schnittstelle ERP ↔ Hochregallager
  • Nutzungsauswertung als Planungsgrundlage für Umstiegsprojekte
  • Repricing-System und Shop-Anbindungen

Für Entwickler

Dieselben Inhalte, andere Perspektive: Entdecke mein Portfolio als Datenbank oder API-Dokumentation.

Kontakt

Erzähl mir kurz von deinem Vorhaben. Ich antworte dir per E-Mail.

E-Mail
info@jonashauser.com

Deine Angaben nutze ich nur, um dir zu antworten. Mehr zum Datenschutz